Den Mann hinter der Kamera.

Fotos machst Du heute, aber nicht für Insta oder Facebook, sondern für in 20 oder 30 Jahren, wenn Du älter bist und zurück schaust auf das was mal war.

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(c) marc home

Fotografie ist als echte Leidenschaft

Marc Home ist Fotograf aus Reutlingen und fotografiert seit über 25 Jahren Menschen und ihre Geschichten. Was mit den ersten digitalen Kameras Ende der 1990er Jahre begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Leidenschaft für Familienfotografie, Hochzeitsfotografie und authentische Portraits.

Heute blickt Marc Home auf mehr als 2500 Shootings zurück und begleitet Familien, Paare und Brautpaare in Reutlingen, Tübingen, Metzingen und in ganz Baden-Württemberg. Sein Fokus liegt auf natürlichen Bildern mit echtem Ausdruck und Erinnerungen, die auch nach vielen Jahren noch Bedeutung haben.

  • Familienfotografie​

  • Hochzeitsfotografie

  • Portraitfotografie

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Jahre Erfahrung

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Foto-shootings

  • 1983

    Hier kam ich auf die Welt und hatte viele Jahre erstmal nichts mit Fotografie zu tun. Die Welt war analog, das Netz war offline und Fotos gab es nur auf Film. Eine Fotofilmrolle hatte im Schnitt 24 oder 36 Bilder und man überlegte sich genau, was man fotografierte. 50 Fotos für einen zweiwöchigen Urlaub waren schon viel, denn Fotografie war vor allem teuer, aufwändig und die Ergebnisse sah man oft erst Wochen nachdem man die aufgenommen hatte.

  • 1999

    So mit knapp 16 rum bekam ich die ersten digitalen Kameras in die Hand, mit nicht mal 1 Megapixel. Kleine Stabkameras oder Modelle ohne Akku, bei denen man nach knapp 300 Fotos mit dem Fahrrad zum MediaMarkt fahren und für 5 Mark eine neue Batterie kaufen musste. Diese Geräte hatten allerdings den unschlagbaren Vorteil, das man die Werke sofort auf den Rechner ziehen und direkt weiter bearbeiten konnte. So knipste ich erstmal alles was mit mir vor die Linse kam und nutze die Möglichkeit eher dafür, selbst eigene Desktopwallpaper für den PC zu erstellen oder Cover für CDs zu designen.

  • 2006

    Mit meiner ersten Spiegelreflexkamera der Nikon D50 (später D80) stieg ich um auf DSLR-Fotografie um und begann meinen Freundeskreis zu fotografieren. Zu dieser Zeit gab es zwar schon erste Internetseiten zum Thema der Fotografie, aber es war noch recht ungewöhnlich in sozialen Medien wie Kwick, Facebook und Studi-VZ fremde Leute zu fragen, ob sie sich gerne fotografieren lassen möchten, um dann mit einem Benzingenerator, Nebelmaschine und Blitzanlage am Wochenende durch die heimischen Wälder und abgelegenen Bahnhöfe zu streifen. Qualitativ war der Otto-Katalog der Standard und alles darüber hinaus war schon thematisch ausgefallen. Im Umkreis von ca. 50 km um meinen Wohnort herum gab es vll 50 andere Fotografen (m/w/d). Dennoch gelang es mir mit meinen Ideen, Locations und Inszenierungen mir schnell einen Namen zu machen und auch viele Kooperationsparner zu finden, bei denen und für die ich fotografieren konnte.

  • 2012

    Nach vielen sehr erfolgreichen Jahren der Peoplefotografie wurde ich von einer Freundin gefragt, ob ich nicht auch ihre Hochzeit fotografieren möchten und natürlich sagte ich sofort nein. Ich wusste eine Hochzeit zu fotografieren oder über einen ganzen Tag zu begleiten, war etwas ganz anderes, als ein Fotoshooting in einer gestellten und kontrollierbaren Umgebung. Glücklicherweise lies sie aber nicht locker und ich durfte mich dadurch in dieses für neue Feld einarbeiten. Rasch verstand ich, dass ich dabei eher gerne dokumentierte und weniger aktiv in eine Feier eingriff, was meine Brautpaare alle dankend annahmen. Nach weiteren Hochzeiten ergab es sich dann auch zwangsläufig, dass meine Fotomodelle älter wurden, eigene Familien gründeten und Kinder bekamen. So veränderte sich über die Jahre auch meine Fotografie weg von aufwendigen Kunstlichtinstallationen in ausgefallenen Locations, hin zu mehr natürlichem Licht und Fotos für die ganze Familie.

  • 2020

    Über die Pandemie hatte ich Zeit etwas zur Ruhe zu kommen, wobei ich kurz davor noch ca. 150 Fotoshootings pro Jahr durchführte, war es eher eine Zwangspause wie eine willkommene Abwechslung. Am Anfang versuchte ich noch Menschen davon zu überzeugen, dass bei einem Treffen im Freien mit genügend Abstand kein Risiko bestand, aber die Bereitschaft schwand und die Art und Weise wie Menschen Fotografien wahrnehmen auch. Lieferte ich Anfangs noch Fotos auf CD aus, mit einer aufwändigen Faltschachtel als Karton und einem gelaserten Cover, so wollten die meisten immer nur eins und zwar die Fotos schnell (am liebsten sofort) und digital.

  • 2025

    Einige Jahre habe ich meine Kameras nicht angefasst, war kurz davor das Adobe-Abo zu kündigen und nie wieder zu fotografieren. Zu sehr war ich ausgebrannt, dabei brauchte ich einfach nur eine kreative Pause. Meine Accounts waren verwahrlost, die Seiten ungepflegt, Fotos und Texte nicht mehr aktuell und eine Homepage hatte ich schon länger nicht mehr. Aber durch einige einzelne Fotoshootings, vor allem durch Freunde, fand ich dann doch wieder nach einiger Pause zurück zur Fotografie, mit mehr Spaß daran als jemals zuvor.

  • Today

    Heute fotografiere ich wieder mit großer Leidenschaft und habe neben einer D610, einer D500 auch eine Z8 und bin Nikon immer treu geblieben. Ich fotografiere keine Autos oder Häuser, sondern in erster Linie Menschen. Was mich nach all den Jahren immer noch am meisten fasziniert ist, wie viele immer noch ihre Fotos von mir nutzen und sei es nur für den Whatsappstatus. Gut das ich technisch 20 B/s mit ca. 45 Megapixel einfangen und es am Ende noch immer soweit runterrechnen kann, das Oma Erna das auf Facebook packen kann 😉

    Über die Jahre sind auch einige Freundschaften aus der Fotografie entstanden und nicht wenige habe ich mehr als einmal fotografiert. Damals als Single, dann als Paar, die Hochzeit, Schwanger und heute die Familienfotos und ich bin immer noch dankbar, dass es diese tolle Hobby gibt und ich Menschen zumindest für einen Moment in ihrem Leben festhalten darf. Nun lass uns Deine Geschichte erzählen!